Das Elektroauto 2025 – Erfahrungen, Tipps und Fakten zu E-Autos
Hallo und willkommen,
Die Welt der Elektromobilität ist spannend, dynamisch – und oft voller Fragen. In diesem Artikel möchte ich dir einen persönlichen Einblick in diese faszinierende Welt geben.
Basierend auf den häufigsten Fragen, die mir gestellt wurden, beantworte ich, was aktuell möglich ist und welche Förderungen und Anreize es gibt.
Bitte beachte, dass die genannten Beträge Vergleichswerte und Beispielwerte sind, die je nach Land, Programm und Zeitpunkt variieren können.
Mein Ziel ist es, dir nicht nur Fakten, sondern auch ein Gefühl dafür zu vermitteln, wie sich der Stromer in der Praxis anfühlt – von Förderungen über Prämien hin zu überregionalen Perspektiven.
Lass uns gemeinsam diese spannende Reise antreten und herausfinden, welche Möglichkeiten in der Elektromobilität auf uns warten!
Die Entscheidung für ein neues Elektroauto

Warum hast Du Dir ein E-Auto zugelegt? Was war Dir wichtig und welches Modell?
Die meisten denken an dieser Stelle bestimmt, dass es aus Umweltschutzgründen geschah, aber das war tatsächlich nicht der Hauptgrund, sondern das Nice-to-have.
Die Technik und Sicherheit

Ich bin schon seit der Kindheit ein Technikfan, weshalb ich bei neuen Entwicklungen gern dabei bin, weil mich diese Themen interessieren. Deswegen habe ich mich schnell in den Bereich elektrische Neuwagen, Reichweiten, vom Kleinwagen bis zum SUV eingelesen.
Zudem weiß ich aus meiner langen Erfahrung im Automobilbereich, dass eine Investition in Sicherheit auf dem neuesten Stand immer eine sinnvolle Investition ist.
Nicht nur für mich selbst, auch für andere.
Und da darf man sich nichts vormachen. Die globale Entwicklung legt den klaren Fokus auf alternative Antriebe, und auch alle weiteren Entwicklungen sind auf diese Fahrzeuge ausgerichtet.
Man kann Sicherheitskonzepte bestimmt auch in Verbrennerfahrzeugen verwenden, aber sie werden nicht mehr dafür entwickelt, nur dafür adaptiert.
Und gerade das ist ein wichtiger Unterschied in der aktuellen zur vergangenen industriellen Entwicklung.
Die Kosten des E-Autos

Dann sind da natürlich die Kosten. Ich bin ein Zahlenmensch und gerade bei dieser Art wichtigen Investitionen schaue ich mehrfach hin und rechne mir das durch, sowohl bei den Anschaffungskosten als auch bei den Betriebskosten.
Ich habe daher den Markt damals im Jahr 2022 genau analysiert und mir viele verschiedene Fahrzeuge angesehen und ausprobiert, bevor meine Entscheidung fiel.
In der Folge habe ich für dich zur Übersicht eine Beispielrechnung dargestellt.
Und rein aus meiner persönlichen Erfahrung in den jetzt über 1,5 Jahren kann ich sagen. Meine Erwartungen wurden erfüllt und meine Kosten bewegen sich in dem Rahmen, den ich kalkuliert habe. Also, alles in Ordnung.
Der Umweltgedanke bei Elektroautos

Natürlich gibt es noch den Umweltaspekt, der mir trotz der Hauptgründe auch wichtig ist.
Ich weiß, es gibt Stimmen für und wider, aber die meisten Studien zeigen, dass der Effekt zwischen Verbrennern und Elektro ein Zeiteffekt ist.
Beide Fahrzeuge sind in der Produktion verschieden.
Der Verbrenner ist effizient gestaltet und kostengünstig in der Umweltbilanz in der Produktion.
Der Elektro hat aktuell noch den Nachteil, dass die Batterietechnik umweltschädlicher ist.
Dieser Nachteil wird zwar durch neue Batteriegenerationen mit mehr Kilometern Reichweite ohne Lithium bald ausgeglichen sein, aber wir betrachten den aktuellen Stand.
Im Betrieb jedoch, vor allem wenn man wie ich grünen Strom verwendet, kehrt sich die Bilanz schon jetzt komplett ins Gegenteil.

Je länger ein Verbrenner im Betrieb ist, desto schlechter wird seine Bilanz und desto höher sein Nachteil, bis der Punkt kommt, an dem die neuen E-Autos vorbeigezogen sind und immer weiter davonziehen.
Das ist für mich der Grund, warum ich rein bilanziell schon nicht zum Verbrenner zurückgehe. Neben der Umweltbilanz zeigen sowohl der Kostenvergleich als auch die Wartungskosten ein besseres Bild bei den neuen Antrieben.
Es gibt sicher noch Alternativen, etwa Wasserstoff in der Zukunft oder eine Kombination dieser Antriebsformen.
Aber der Verbrenner hat seine Zeit überdauert.
Als ich in der Autobranche gearbeitet habe, hat man mir schon vor Jahrzehnten klar gesagt, dass die Technologie veraltet ist.
Solange sich jedoch damit Geld verdienen ließ, blieben andere Pläne in der Schublade. Aber Elektro wird mehr und mehr zum Massenmarkt, allein schon im Ausland.
Und die Entwicklung geht weiter, ob einzelne Länder daran teilhaben oder nicht.
Es gibt Förderungsländer, die neben der Anschaffung auch die Ladeinfrastruktur unterstützen und andere nicht. Aber schauen wir uns die neue Klasse mal im Detail an.
Was macht ein Elektroauto 2025 aus? Wie sieht es mit der Technik aus?
Das Fahrgefühl

Als Autofan ist mir natürlich neben den zuvor erwähnten Grundfaktoren auch das Fahrgefühl und das Handling wichtig. Und die sind bei dieser Art eine neue Form der Mobilität, das kann ich aus meiner Erfahrung so sagen.
Das fängt schon beim Fahren selbst an.
Es ist eher ein Gleiten als ein Fahren. Stell es dir so vor, dass du einfach losfährst.
Das Fahrzeug reagiert sofort, du hast keine wirklichen Verzögerungen und die Geschwindigkeit steigt stufenlos und einfach. Ohne Schalten und ohne Pausen, da das Fahrzeug kein Getriebe hat oder benötigt.
Du hast dadurch auch einen größeren Innenraum, da du nur zu Komfortzwecken überhaupt eine Mittelkonsole hast.
Außerdem ist da noch die sogenannte Rekuperation.
Die Rekuperation

Das bedeutet, dass das Fahrzeug die durch das Bremsen entstehende Energie direkt aus dem Energieverbrauch zuvor wieder nutzt und sie nicht einfach wie bei den meisten Verbrennungsmotoren einen Wertverlust darstellt.
Bei mir ist es im Alltag so, dass ich die meiste Zeit eigentlich nur das Gas nutze. Ich fahre auf der Landstraße und fahre 100. Dann sehe ich das Ortsschild in der Ferne und gehe vom Gas.
Die Rekuperation fängt direkt an, die Geschwindigkeit sanft abzusenken und in den Akku zurückzuführen, und durch das Timing-Gefühl, das du entwickelst, bist du am Ortsschild auf 50 km/h heruntergekommen, ohne dass du überhaupt aktiv gebremst hast. Das schont auch deine Bremsen und Reifen.
Bei steil abfallenden längeren Passagen, die ich hier in Süddeutschland häufiger habe, ist es mir schon mehrfach passiert, dass die zurückgegebene Energie so hoch war, dass ich Prozente auf die Akkuleistung wieder zurückbekam.
Aber wenn ich nicht auf andere Fahrzeuge, Ampeln oder anderes vor mir reagieren muss, muss ich selten aktiv bremsen. Du lässt ihn praktisch einfach herunterrollen, bis er die Geschwindigkeit erreicht, auf die du ihn dann mit dem Gas wieder halten kannst.
Das Fahren ändert also auch deine ganze Fahrweise, wenn du es effektiv für dich nutzt.
Du bist von deiner Einstellung sehr viel entspannter unterwegs. Das habe ich bei mir selbst rasch festgestellt.
Das Gesamtpaket Elektroauto

Dazu hast du die ganzen weiteren Faktoren, die sich jetzt auf mein Auto beziehen und die auch mit Verbrennern vergleichbar sind.
Nissan bietet unter anderem ein umfangreiches Paket an, und du musst nicht jeden einzelnen Bereich extra bezahlen. Andere Hersteller bieten das aber selbstverständlich auch an.
Da ist etwa die Sensorik bei Licht und Regen, die alles allein macht.
Genauso der Tempomat, der energiesparend ausgerichtet ist und dich auch mit Lenkung in der Spur hält, wenn du es möchtest. Diese Fahrweise gibt mir immer einen Ausblick auf das autonome Fahren der Zukunft, auch wenn ich es selten benutze.
Das Head-up-Display, das dir vorn in der Windschutzscheibe deine Geschwindigkeit einblendet, sodass du nicht ständig den Kopf senken musst.

Die 360-Grad-Kamera, die nicht nur die Sicht an den Seiten, sondern auch von oben beim Einparken gibt, damit du praktisch fast aus der Vogelperspektive sehen kannst, wie dein Auto in der Lücke steht.

Umlaufende Abstandssensoren, die dich warnen, falls du irgendwo zu nah kommst oder falls jemand hinter dir vorbeiläuft, ohne dass du es bemerkt hast.
Sicher, das sind alles Aspekte der modernen Fahrzeugtechnik.
Aber hier in diesem Auto fügt sich das für mich alles stimmig zu einem Paket zusammen und macht das Fahren nicht nur zur reinen Bewegung von A nach B, es bietet auch Komfort dabei und ein entspanntes Gefühl.
Die Marktübersicht der neuen Klasse
Welche Elektroautos gibt es aktuell? Welchen Tipp hast du für neue E-Autos?

Das ist mittlerweile gar nicht mehr so einfach zu überblicken. Allein im Jahr 2024 kamen nach Angaben der Automobilpresse mehr als 74 neue Elektrofahrzeuge auf den Markt, und die Palette steigt ständig weiter an.
Nach meinen umfangreichen Recherchen im In- und Ausland kann ich dir aber folgende Ratschläge bei der Suche nach deinem individuellen Fahrzeug geben.
Einen Kauf sehr gut überlegen.
Mir ist das oft begegnet, dass viele Menschen noch immer in dem Gefühl des „Auto-Kaufens“ denken. Diese Sicht ist aber nach meiner Meinung nicht mehr zeitgemäß.
Selbst die Hersteller richten sich eigentlich nicht mehr darauf aus, da sich der Markt schnell und dynamisch weiterentwickelt.
Daher mein Tipp. Überlege dir gut, ob du überhaupt noch ein Auto kaufen willst.
Sicher, du denkst womöglich, dann gehört es dir. Das ist schon richtig, macht aber im Alltag keinen Unterschied. Denn auch über ein Leasingfahrzeug kannst du frei entscheiden, ohne dich jedoch an den Besitz und die damit verbundene Großinvestition zu binden.
Auch die Förderungen, wie etwa die deutsche THG-Prämie, schließen größtenteils Leasingfahrzeuge mit ein, sodass du aus dem Leasing keinen Nachteil hast.
Und du kannst nach der Zeit immer noch frei entscheiden, ob du das Auto behalten, tauschen, kaufen oder finanzieren möchtest. Die Leasingbanken sind für alle Optionen offen.
Daneben hast du die Großinvestition in eine Zeitinvestition umgewandelt und das erst mal nicht genutzte Kapital kannst du anlegen, was dir sehr viel mehr bringt.
Du darfst auch nicht vergessen, dass durch die Inflation einen leichten Gewinn durch die feste und planbare Leasingrate hast und du, wenn du klug investiert hast, die Kosten der Rate durch das nicht genutzte Kapital der Großinvestition parallel wieder verdienen kannst.
Gestalte deine Suche strukturiert und rational nach deinen Bedürfnissen

Ich bin bei meiner Suche so vorgegangen:
Löse dich zuerst von bestimmten Herstellern, denn mittlerweile sind die meisten sowohl technisch als auch qualitativ schon global auf derselben Ebene unterwegs.
Dann frage dich selbst ganz objektiv. Was für ein Auto benötige ich? Soll es groß sein? Soll es komfortabel sein? Soll es sicher sein? Sprich, was genau erwartest du von einem Auto?
Wenn du das für dich festgelegt hast, geh einfach mal im Internet frei auf die Suche.
Welche Modelle gibt es? Was erfüllt meinen Zweck?
Frei von Herstellern oder Kosten und such dir 5 Modelle verschiedener, möglichst nicht in denselben Konzern verbundener Hersteller aus.
Dann vergleichst du diese 5 von der Ausstattung und der Reichweite, den Kosten und der Verfügbarkeit und schaust, ob sie zu deinen Budgetplänen passen.
Ein weiterer wichtiger Punkt sind natürlich auch Nachhaltigkeit und die Umwelt, je nachdem wie hoch du es priorisierst.
Der Vorteil, wenn du so fokussiert vorgehst, ist, dass kein Autohändler oder Hersteller dir etwas erzählen kann. Du weißt alles selbst und du weißt, ob du es brauchst oder nicht.
Mir muss kein Autohändler ein Auto verkaufen, denn ich weiß für mich schon im Vorfeld, worauf es für mich ankommt oder auch nicht. Daher bin ich für die Verkäufer immer ein einfacher Kunde.

Wenn du jetzt in unserem Beispiel aus deinen 5 Fahrzeugen 3 ausgewählt hast, gehst du auf die Fahrzeugebene.
Du gehst unverbindlich zu einem Händler und schaust dir das Auto an, fährst es Probe und schaust, ob es auch das ist, was dir vom Gefühl her passt.
Die letzte Stufe sind dann die tatsächlichen Kosten.
Viele Hersteller bieten große Rabatte und Aktionen an. Betrachte auch diese und hab keine Scheu, auch im Autohaus zu fragen, was angeboten wird und es mit dem Internet zu vergleichen.
Es gibt so viele Direkthändler, bei denen du auch im Internet günstiger abschließen kannst und am Ende ist ein Auto ein Gegenstand, der gleich dem ist, was du vor dir hast. Sprich alle verkaufen dir dasselbe Produkt
Ich weiß, das klingt jetzt alles langwierig und kompliziert. Das ist es aber gar nicht in der Praxis und es bietet dir den klaren Vorteil, dass du die für dich beste Entscheidung getroffen hast.
Was kostet ein Stromer im Leasing? Ein Kostenvergleich im Beispiel mit dem Verbrenner

Um dir einen Einblick zu geben, findest du hier eine Beispielrechnung eines Vergleichs zwischen einem Elektroauto, einem Benzin- und einem Dieselfahrzeug. Bitte beachte dazu aber auch die Anmerkungen.
Diese Aufstellung vergleicht mein Fahrzeug Nissan Ariya aus dem Jahr 2022 mit dem ungefähr gleich liegenden Skoda Kodiaq mit aktuellen Werten aus dem aktuellen Jahr 2025.
Fahrzeug | Car | Nissan (5) Ariya Evolve | Skoda Kodiaq (6) | Skoda Kodiaq (6) |
Antrieb | Engine | Elektro | Verbrenner (Benzin) | Verbrenner (Diesel) |
Leistung | Power output | Insurance | 190 PS | 193 PS |
Reichweite | Range | Bis zu 533 km (WLTP) | Ca. 600 km (nach WLTP) | Ca. 870 km (nach WLTP) |
Preis (ca.) | Price (approx.) | Ab 59.000 € | Ab 59.000 € | Ab 59.000 € |
Leasingrate | Leasing rate | 7.068,00 € | 6.936,00 € | 5.952,00 € |
Versicherung | Durchschnittlicher Verbrauch/100 km | 1.074,00 € | 1.386,00 € | 2.387,04 € |
Wartung | Maintenance | 110,00 € | 270,00 € | 270,00 € |
KFZ Steuer (D) | Vehicle tax (D) | 269,00 € | 338,00 € | |
THG Prämie (D) | THG premium (D) | – 240,00 € | ||
Kosten pro Monat | Costs per month | 667,67 € | 738,42 € | 745,59 € |
Kosten pro Jahr | Cost per year | 8.012,00 € | 8.861,00 € | 8.947,04 € |
Kosten pro km | Cost per km | 0,53 € | 0,59 € | 0,60 € |
Durchschnittlicher Verbrauch/100 km | Average consumption/100km | 17,7 kWh | 8,9l | 6,1l |
Kosten pro Menge | Cost per quantity | 0,59 € | 1,72 € | 1,61 € |
per 100 km | per 100km | 10,44 € | 15,31 € | 9,82 € |
pro 1 km | per 1 km | 0,10 € | 0,15 € | 0,10 € |
Auf Monat | Per month | 130,54 € | 191,35 € | 122,76 € |
Auf Jahr | Per year | 1.566,45 € | 2.296,20 € | 1.473,15 € |
Gesamtkosten pro km | Total cost per km | 0,64 € | 0,74 € | 0,69 € |
Gesamtkosten pro Monat | Total cost per month | 798,20 € | 929,77 € | 868,35 € |
Gesamtkosten pro Jahr | Total cost per year | 9.578,45 € | 11.157,20 € | 10.420,19 € |
Wenn ich aktuelle Verkaufspreise oder die tatsächlichen Verbrauchswerte meines Ariyas nehme, wäre der Vergleich noch deutlich günstiger geworden. Aber ich habe die offiziellen genommen.
Ich will mit diesem Beispiel wie schon erwähnt nur einen ungefähren Einblick geben.
Daher habe ein vergleichbares Fahrzeug genommen, die Leasingraten und Versicherungsprämien sind Vergleichsportalen (Check24 und Leasingmarkt.de bzw. Spritmonitor.de vom 22.01.2025) bei einer Jahreslaufleistung von 15.000 km entnommen und die Versicherung ist eine Premiumversicherung mit Vollkaskoschutz, die auch Schutzbriefe abdeckt.
Ich habe in meinem Beispiel auch deutsche Gebühren und Kosten verwendet, auch diese sind natürlich im Ausland anders. Die zusätzlichen Förderungen sind für das Ausland aber ebenfalls nicht eingerechnet und sind zusätzlich abzuziehen.
Die Strom- und Spritpreise sind der aktueller Marktlage vom 21.01.2025 entnommen und können natürlich ebenfalls variieren. Zumal die Entwicklung sich bald stark verschieben wird, wenn die Spritpreise sich massiv nach oben entwickeln werden.
Die Hersteller bieten, wie zuvor erwähnt, auch Aktionen an.
Daher ist es unbedingt zu beachten, dass du dieses Beispiel bitte nicht als komplett authentisch nimmst oder es eins zu eins auf deine persönliche Situation anwendest.
Mir ist damit nur wichtig, dir ein Gefühl dafür zu geben, daher bitte ich dich, sie im richtigen Kontext zu verstehen.
Welche Förderungen gibt es für E-Autos?

Es gibt in Europa sehr unterschiedliche Förderungen, die ich hier entnommen aus der aktuellen Lage skizziere. Natürlich können sich auch Förderungen jederzeit ändern, auslaufen oder erhöht werden.
Ich bitte dich daher, auch diese Angaben im richtigen Kontext zu sehen und dich nach deinen Bedürfnissen genau zu informieren gemäß deiner örtlichen Situation.
Österreich (AT) (7)
Umweltförderung
Bis zu 5.000 € Zuschuss für den Kauf eines vollelektrischen Autos.
Beispiel: Der Kauf eines Elektroautos wie dem Nissan Ariya könnte eine Kaufprämie von 3.000 € für das Fahrzeug selbst und weitere 2.000 € für die Installation einer Ladestation einbringen.
Steuervorteile
Elektrofahrzeuge sind von der Normverbrauchsabgabe (NoVA) und der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit. Das spart jährlich bis zu 1.000 €.
Belgien (BE) (8)
Regionale Förderungen
Flandern: In Belgien variieren die Förderungen für Elektroautos je nach Region. Die flämische Regierung hatte ursprünglich eine Kaufprämie für Elektroautos eingeführt, diese jedoch zum 22. November 2024 vorzeitig eingestellt.
Wallonien: Bietet zusätzliche Anreize, wie etwa eine Umweltprämie für Fahrzeuge mit Null-Emissionen.
Beispiel: Privatpersonen in Belgien können Steuererleichterungen von bis zu 1.500 Euro pro Ladesäule erhalten, vorausgesetzt, es handelt sich um eine intelligente Ladesäule, die mit Ökostrom betrieben wird.
Schweiz (CH) (9)
Kantonale Förderungen
Im Kanton Genf gibt es Zuschüsse von bis zu 2.000 CHF für den Kauf eines Elektroautos.
Zürich bietet Steuervergünstigungen an, die den Kauf attraktiver machen.
Beispiel: Ein Käufer in Genf könnte eine direkte Förderung erhalten, während in Zürich die jährliche Steuer für ein Elektrofahrzeug um bis zu 80 % reduziert ist.
Deutschland (DE) (10)
Staatliche Förderung
Es gibt derzeit keine bundesweite Förderung für den Kauf oder das Leasing von Elektrofahrzeugen, da die Umweltprämie Ende 2023 eingestellt wurde. es gibt aber auch gute Nachrichten.
Die Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) ist ein Instrument der deutschen Klimapolitik, das Mineralölunternehmen verpflichtet, ihre CO₂-Emissionen zu reduzieren. Besitzer und Leasingnehmer von reinen Elektroautos in Deutschland können die durch ihren emissionsfreien Betrieb eingesparten Emissionen zertifizieren lassen und an diese Unternehmen verkaufen, wofür sie eine jährliche Prämie erhalten.
Das gilt vom E-Kleinwagen über Kompakt-SUV bis zu größeren Autos.
Hierfür gibt es auch Anbieter, die das für dich übernehmen und dir die Prämie nach Abzug einer Bearbeitungsgebühr überweisen.
Faktisch ist es damit so, dass du von den Mineralölgesellschaften Geld dafür bekommst, dass du ihre Produkte nicht nutzt. Erstaunlich, oder?
Regionale Anreize
Einzelne Bundesländer prüfen eigene Programme, wie regionale Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos oder Steuervergünstigungen. Konkrete Programme wurden bisher jedoch nicht implementiert.
Private Angebote
Viele Hersteller, einschließlich Nissan, bieten spezielle Leasing- oder Finanzierungsangebote an. Ein Beispiel: Leasingraten für ein Modell ab 2025 wie den Nissan Ariya beginnen bei 299 € pro Monat (abhängig von Ausstattung und der Marke).
Spanien (ES) (11)
Plan MOVES III
Bis zu 7.000 € Zuschuss für den Kauf eines Elektroautos.
80 % der Kosten für die Installation einer privaten Ladestation werden gefördert.
Beispiel: Ein Käufer in Madrid könnte den Zuschuss von 7.000 € für das Fahrzeug nutzen und gleichzeitig bis zu 1.000 € für die Verschrottung eines alten Fahrzeugs erhalten.
Frankreich (FR) (12)
Ökologische Prämie
Bis zu 5.000 € Zuschuss für Fahrzeuge mit einem Kaufpreis unter 47.000 €.
Einkommensabhängige Zusatzförderung für Haushalte mit geringem Einkommen.
Verschrottungsbonus
2.500 € für das Verschrotten eines älteren Autos.
Beispiel: Ein Käufer könnte insgesamt 7.500 € Förderung erhalten, wenn er ein altes Fahrzeug verschrottet und ein neues Elektroauto kauft.
Italien (IT) (13)
Staatliche Förderung
Bis zu 3.000 € Zuschuss für den Kauf eines Elektroautos.
Zusätzliche 2.000 €, wenn ein altes Fahrzeug verschrottet wird.
Regionale Anreize
Lombardei: Steuerbefreiung für Elektrofahrzeuge für bis zu 5 Jahre.
Südtirol: Zuschüsse für den Kauf von Elektroautos und die Installation von Ladestationen.
Beispiel: Ein Käufer in Südtirol könnte eine Förderung von bis zu 5.000 € kombinieren, einschließlich regionaler Zuschüsse und Steuerbefreiungen.
Wie schon erwähnt handelt es sich hier um Beispiele, die aus den aktuell verfügbaren öffentlichen Informationen von 22.01.2025 entnommen sind.
Der Alltag und der Urlaub – Wie läuft es mit welchen Kilometern Reichweite?
Wie lädst du dein Elektroauto und wo?

Das allgemeine Handling
Zum einen sage ich an dieser Stelle, dass das Laden von E-Autos sehr viel einfacher ist, als man es vielleicht annimmt. Du holst dir eine RFID Karte von einem Anbieter deiner Wahl und nutzt sie zum Aufladen wie eine Tankkarte.
Die meisten Anbieter bieten ihre Leistungen europaweit an und sind mit anderen Anbietern vernetzt, sodass du deine Karte europaweit nutzen kannst.
Natürlich sind die Preise nicht überall gleich, aber die Kosten an jeder Säule kannst du vorab herausfinden und danach frei entscheiden, wo du laden möchtest und wie viel.
Und dein Verbrauch wird dir einmal im Monat zentral für alle Entnahmen abgerechnet.
Manche Anbieter bieten auch Abo-Modelle an. Du zahlst eine bestimmte Pauschale pro Monat und hast dafür einen günstigeren Preis pro Kilowattstunde. Das kann besonders für Vielfahrer interessant sein.
Ich selbst schätze aber die freie Wahl der Ladesäulen nach meinem Komfort und komme auch nicht auf so hohe Werte im Verbrauch, dass sich der günstigere kWh Preis auswirken würde.
Deswegen habe ich für mich selbst einen Anbieter gewählt, der mir da die völlige Freiheit lässt. Bzw. habe ich zwei Anbieter, die ich je nach Preis nutze.

Der Preis steht im Grundsatz pro kWh fest und bietet dir immer eine Rechengröße, was dich das Aufladen kostet. Und das weißt du, bevor du überhaupt zu einer Ladesäule fährst.
Es gibt auch Anbieter, die den Datenaustausch zwischen Fahrzeug und Säule zusätzlich für sogenanntes Fast Load nutzen. Der Anbieter speichert deine Fahrzeugkennung in deinen Daten und du musst an deiner üblichen Ladesäule nicht mal mehr die Karte davor halten.
Dein Auto wird automatisch erkannt und das Laden beginnt direkt, wenn du die Säule verbunden hast. Auch das ist ein Komfortfaktor.
Ein Beispiel wie du im Alltag ohne Ortskenntnisse lädst

Ich habe dir hier mit Screenshots mal ein Beispiel illustriert.
Du möchtest mit deinem Auto laden, bist aber in einer Umgebung, in der du dich nicht auskennst oder möchtest vorab schauen, welche Lademöglichkeiten du an einem bestimmten Ort hast.
Ich nehme hierfür rein beispielhaft die Mobility plus App der EnBW.
Du öffnest die App und hast gleich eine Karte. Hier gibst du deinen Zielort im In- oder Ausland ein. In unserem Beispiel nehme ich mal Hannover in Deutschland und Barcelona in Spanien an.

Du siehst auf der Karte mögliche Ladepunkte und die angebotene Ladeleistung.
Du kannst diese auch auf deine Anschlussmöglichkeiten und die Leistung vorab in den Einstellungen schon einschränken, damit du nur Säulen siehst, die du auch verwenden kannst.
Wenn du jetzt durch die Karte scrollst, zeigt sie dir an, wo Ladepunkte zur Verfügung stehen.

Die grüne oder im Beispiel rote Fläche zeigt dir an, wie viele Ladeplätze aktuell zur Verfügung stehen, bzw. dass die Ladeplätze belegt sind.
Außerdem siehst du die Kosten pro Kilowattstunde auch direkt, sodass du vergleichen kannst, bei welchem Anbieter du in der Gegend am günstigsten laden kannst.
Je nach Datenlage sind die Angaben mehr oder weniger in Echtzeit, je nach Land und Anbieter der Ladesäule.
Diese Werte werden dir übrigens auch im Google Maps selbst schon angezeigt, wenn du einfach „Ladestation“ eingibst.

Ich selbst verwende jedoch meist die Apps der Anbieter, etwa der EnBW, da ich da direkt sehen kann, was mich selbst das Laden kostet, da Google Maps nur die allgemeinen Preise anzeigen kann, nicht unbedingt die Preise, die ich selbst dort bezahlen würde.
Aber du kannst dir damit schon mal den Ort aussuchen und du weißt, was das Laden dort kostet und ob sie belegt ist, bevor du auch nur in der Nähe der Säule bist.
Wenn du jetzt rechts unten auf den blauen Pfeil klickst, wirst du in Google Maps weitergeleitet und die Navigation wird auf die Ladesäule eingestellt, sodass du nur noch bestätigen musst, um zur Säule geführt zu werden.

Wenn du dort bist, schließ dein Fahrzeug an und verwende in der App in der Karte rechts oben das Symbol mit dem QR-Code. Mit dem aktivierten Scanner scannst du dann den Code an der Säule.
Die App verbindet sich dann mit der Ladesäule und startet das Laden, ohne dass du überhaupt die Ladekarte mit dem RFID-Chip benötigst.
Ich lade die meiste Zeit, ohne die Karte überhaupt aus dem Portemonnaie holen zu müssen. Praktisch, oder?
Alternativ kannst du natürlich auch einfach die Karte an den Leser halten und die Ladung startet auch direkt.
Wie ist der Alltag mit einem Elektroauto?

Der ist eigentlich genauso wie bei jedem Auto. Man hat seine Routinen und das Laden flechtet man taktisch einfach überall ein, wo es passt. Man lädt aber auch nicht ständig, sondern wenn es sinnvoll ist.
Zum Beispiel, wenn ich zum Einkaufen gehe, wenn ich ins Sportstudio gehe oder auch nur, wenn ich spazieren gehe.
Du nutzt die Zeit doppelt, wenn du einerseits deine Zeit so nutzt, wie du es möchtest, und andererseits Zeit einsparst, weil dein Auto nicht nur herumsteht, sondern dabei auch gleich noch lädt.
Und als kleiner Tipp. Du hast auch örtliche Vorteile mit einem Elektroauto. Viele Ladepunkte sind örtlich praktisch gelegen.
Ich habe etwa eine Stadt in der Nähe, in der ich mich manchmal aufhalte. Die Altstadt ist nicht so leicht zugänglich mit dem Auto, ich bewege mich dort sehr viel zu Fuß.
Die Ladepunkte sind aber so praktisch gelegen, dass ich nicht nur näher an der Altstadt parken kann als in jedem Parkhaus, ich spare mir sogar die Parkgebühr ein.

So kannst du effektives Parken mit Aufladen verbinden und hast sogar einen weiteren Nutzen dadurch.
Manche Städte, sogar Großstädte, bieten teilweise kostenloses Parken auf den städtischen Parkplätzen an, wenn du ein Elektroauto fährst, um die Elektromobilität wie eine kleine Subvention zu fördern.
Daher hat sich der Umstieg auch in dieser Weise bezahlt gemacht für mich und tut es weiterhin jeden Tag.
Und ich stehe nicht an Tankstellen Schlange oder muss wiederholt schauen, wie der aktuelle Spritpreis ist oder wo es gerade am günstigsten ist.
Fährst du auch in Urlaub mit dem günstigeren SUV E-Auto?

Aber sicher mache ich das und ich habe es auch schon mehrere Male getan.
Außerhalb von Deutschland ist die Infrastruktur beim Laden oft weiter ausgebaut und einfach kombinierbar, da die RFID-Karten europaweit verwendet werden können.
Ich schaue immer im Maps, wo ist ein Stopp und eine Pause gut machbar und welche Lademöglichkeiten habe ich, sodass ich auf maximal einen oder zwei Stopps komme und das funktioniert einfach.
Es ist nur ein weiterer Punkt in der Reiseplanung. Das Netz ist aber auch so weit, dass man spontan losfahren kann. Du bleibst nirgendwo tatsächlich einfach stehen, wenn du Energie benötigst.

In der Schweiz beispielsweise zeigen deutlich sichtbare Schilder, die in die normale Raststättenbeschilderung eingefügt sind, genau an, wo du laden kannst und wo nicht an der Autobahn.
Du kannst dir auch im E-Auto durch das integrierte Navi immer die nächsten Ladesäulen anzeigen lassen. Sogar mit ungefährem Verbrauch bis dorthin, sodass du abschätzen kannst, ob das noch passt oder nicht.
Ich muss dazu auch noch allgemein sagen, dass ich mit der Reichweitenanzeige meines Autos sehr zufrieden bin.
Die restliche Reichweite ist sehr genau und man kann sich darauf verlassen, auch wenn ich selbstverständlich nicht auf den allerletzten Kilometer heruntergehe.
Ausblick und Zusammenfassung

Wie schon erwähnt ist der Markt stark in Bewegung und wir können alle gespannt sein, was uns die Zukunft bringen wird. Für mich führt aber durch die Erfahrung im Vergleich zu Verbrennern kein Weg zu einem solchen Auto zurück.
Es gibt Berichte über Jointventures mit Unternehmen, die bereits 2025 gänzlich neue und bessere Batterien entwickelt haben oder auch andere Herangehensweisen wie Tauschstationen für Batterien in Asien oder andere Antriebe wie Wasserstoff.
Was man aber, denke ich, für sich selbst verstehen sollte, ist, dass auf den Verbrennungsmotor zu setzen schon mittelfristig nichts mehr bringen wird. Denn das ist die Absicht, die die internationale Politik verfolgt, im Sinne der Verträge zur globalen Erwärmung.
Das Ziel ist, Verbrennerfahrzeuge zu einem teuren Hobby zu machen und das macht auch Sinn, da Öl eine begrenzte Ressource ist, auf die wir als Menschheit ohnehin nicht setzen sollten. Die Umweltbelastung kommt noch hinzu.
Der Strompreis wird sicher eine Variable sein, auch für die Zukunft.
Aber es wird immer Strom geben, der Antrieb für die besten Elektroautos gibt. Um den Plan 2050 weiterzuverfolgen, muss die Politik den Kunden auch immer neue Incentives geben.

Ich bin schon gespannt, was aus den Gedanken aus dem November 2024 jetzt Anfang 2025 nach den Wahlen in Deutschland zu erwarten ist.
Natürlich sind wir noch immer am Anfang dieser Entwicklung, aber sie wird in der Masse ankommen und in diesem Rahmen auch bezahlbar werden. Beim Kauf ist es wichtig, sich eine Marktübersicht zu verschaffen.
Welche Modelle es gibt, welche neuen Modelle kommen 2025, haben sie schon mehr Reichweite oder welche neuen e-mobilitätstrends gibt es.
Die Industrie selbst hat immerhin ein wichtiges Interesse, die Technologie für jeden bezahlbar zu machen, um den Kundenkreis immer weiter ausdehnen zu können.
Ich hoffe, ich konnte dir mit diesem Artikel einen Einblick geben und dir einige Fragen beantworten.
Abschließend will ich mich noch bei den Unternehmen Nissan, EnBW und Skoda bedanken, die mir die Nennung und Bebilderung Ihrer Produkte in diesem Artikel gestattet haben.
Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinen Mobilitätslösungen und viel Spaß beim Fahren.
Viele Grüße
Florian
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Quellenangaben
(1) KFZ Steuerrechner Deutschland
(2) https://www.check24.de/
(3) spritmonitor.de
(5) Nissan Ariya
(6) Skoda Kodiaq
(8) Wallbox Belgien
(9) Schweiz
(10) Deutschland
(11) Spanien
(12) Frankreich
(13) Italien